Presseberichten zufolge erzielt das so genannte Sozialticket im VRR nur sehr niedrige Verkaufszahlen. „Das ist keine Überraschung“, meinen Sascha H. Wagner, Geschäftsführer der LINKEN im Kreis Wesel, und Hilmar Schulz, für DIE LINKE im Kreistag Wesel. „Der Verdacht eines organisierten Flops des Sozialtickets durch eine übertriebene Preispolitik drängt sich geradezu auf.“
Bereits in einer Anhörung des Sozialausschusses im Landtag hatten zahlreiche Sachverständige darauf hingewiesen, dass dieser Ticketpreis die Nachfrage erstickt. Denn der Preis des VRR-Sozialtickets liegt mit 29,90 Euro fast doppelt so hoch wie der für Mobilität vorgesehene Anteil im Hartz IV-Regelsatz. „Das Grundrecht auf Mobilität und soziale Teilhabe wird so mit Füßen getreten“, kritisiert Wagner.
Die Nachfrage folge dem Angebot, meint Hilmar Schulz. Wenn das Sozialticket tatsächlich ein Erfolg werden solle, dann müsse die Landesregierung die Zuschüsse für das Sozialticket erhöhen, damit dieses landesweit zu einem Preis von höchstens 15 Euro angeboten werden kann. „Nur dann können und werden sich die von Armut betroffenen Bürger dieses Ticket auch tatsächlich leisten – das hat der Dortmunder Modellversuch vor wenigen Jahren eindrucksvoll bewiesen“, erläuterte Schulz. Und auch im Kreis Wesel gibt es ist eine gesellschaftliche Mehrheit für mehr soziale Teilhabe und Mobilität.“
Chunyu sagt:
Erstens kommt es anders freue mich, dass meine Prognose, dass eine CDU-SPD-FDP-Mehrheit in NRW den JMSTV dseehurtzcn wird, selbst wenn die Abstimmung freigegeben ist, auf ganz unerwartete Weise ausgehebelt wurde. Wenn morgen alles so le4uft, wie heute angekfcndigt, werden alle Fraktionen in NRW gegen den JMSTV stimmen und ihn damit kippen. Bei FDP und CDU (die den Vertrag ja mit ausgehandelt haben) dfcrfte das ursprfcnglich vor allem Parteitaktik gewesen sein, um rot-grfcn eine Abstimmungsniederlage zuzuffcgen die hat es aber der SPD erlaubt, den Grfcnen zuzustimmen und den Vertrag abzulehnen. Auch wenn es eine komische Ausgangsbasis ist, scheint das Ergebnis sehr sinnvoll zu sein. Und zeigt, dass es sich auch da, wo parlamentarische Zwe4nge im Raum stehen, lohnt, zu ke4mpfen. 0 likes